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Station B5

Gerontoneuropsychiatrie

Unsere Psychotherapiestation der Gerontopsychiatrischen Abteilung richtet sich an Menschen mit Depressionen und neurologischen Störungen. Wir bieten Platz für 31 Patientinnen und Patienten mit 14 Zweibettzimmern und 3 Einbettzimmern.

Lage: Gebäude B

Gebäude B erreichen Sie über den Hauptweg, der zum sogenannten "Marktplatz" in der Mitte des Klinikgeländes führt. Es ist das zweite Gebäude auf der linken Seite, direkt neben Gebäude A.

Besuchszeiten:

Wir möchten den Kontakt zwischen Patient:innen und Angehörigen fördern und haben deshalb bewusst keine festen Besuchszeiten. Besuche sollten allerdings nach Möglichkeit in der therapiefreien Zeit erfolgen. 

Wir haben eine Lösung, vor allem bei diesen Erkrankungen:

  • Depressionen, insbesondere bei Symptomen wie
  • Antriebs-, Freud- und Interesselosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Sozialer Rückzug
  • Zukunftsängste, Perspektivlosigkeit
  • Selbstzweifel, Entscheidungsschwierigkeiten
  • Lebensmüde Gedanken

Außerdem kümmern wir uns um Sie, wenn neurologische Störungen auftreten. Wir diagnostizieren und behandeln dabei insbesondere

  • Morbus Parkinson
  • Demenzielle Entwicklung
  • Chronische Schmerzen
  • Epilepsie
  • Folgen eines Schlaganfalls
  • Polyneuropathie

Wie erfolgt die Aufnahme?

Gerne bieten wir Ihnen die Möglichkeit, uns und die Station in einem Vorgespräch kennenzulernen.

Aufnahmetermine und Vorgesprächstermine werden über das Sekretariat vergeben. Eine schnelle Aufnahme ist in der Regel möglich. Bitte bringen Sie eine Einweisung Ihres Hausarztes oder Ihrer Hausärztin zur Aufnahme mit.

Telefon:          02372 861-5113

Bei Notfallaufnahmen wenden Sie sich bitte direkt an den zentralen Aufnahmedienst (ZAD) über unsere Pforte oder rufen Sie vorher an.

Telefon:         02372 861-0

Therapiekonzept

Wir haben vielfältige Möglichkeiten und sind diagnostisch bestmöglich aufgestellt. Laboruntersuchungen, EKG, EEG, CCT, Lumbalpunktion – was immer zunächst nötig ist, um medizinisch alles abzuklären, können wir mit unserem fachärztlichen Team leisten. Zusätzlich werden Testverfahren eingesetzt.

Das Therapieangebot umfasst

  • Psychotherapeutische Einzel- und Gruppensitzungen
  • Psychoedukation (Informationsvermittlung über die eigene Erkrankung)
  • Ergotherapie
  • Musiktherapie
  • Bewegungs- und Physiotherapie
  • Achtsamkeits- und Entspannungsgruppen
  • Lichttherapie
  • Repetitive transkranielle Magnetstimulation
  • Klangschalen- und Aromatherapie
  • Akupunktur
  • Tiergestützte Humantherapie

Für jeden Patienten und jede Patientin wird ein individuelles Behandlungskonzept erstellt, das sich aus diesen Angeboten zusammensetzt.

Uns ist ein vertrauens- und respektvoller Umgang miteinander wichtig. Das heißt auch,
dass wir auf die individuellen Bedürfnisse und Anliegen unserer Patientinnen und Patienten eingehen. Wir beziehen Angehörige aktiv mit ein, wir beraten und informieren über psychiatrische und neurologische Erkrankungen sowie über den Umgang mit betroffenen Patient:innen. Wir helfen Ihnen, diesen Weg gemeinsam zu beschreiten.

Unser Angebot richtet sich an Menschen ab ca. 60 Jahre, die sich in einer depressiven Krise befinden, ausgelöst z.B. durch Beruf, Berentung, Krankheit oder andere Schicksalsschläge, sowie an Menschen mit vorbekannten Erkrankungen, wie:

  • Chronischer Depression
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Chronische Schmerzen
  • Angst- und Zwangserkrankungen
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Bipolarer Störung
  • Schizophrenie

Je nach individuellem Behandlungsziel stehen die Stärkung des Selbstwertgefühls und der Lebensfreude, die Förderung der Eigeninitiative, der Selbstwirksamkeit und der sozialen Kompetenzen sowie die Hilfestellung bei der Alltagsbewältigung im Vordergrund der Therapie.

Im Anschluss an die stationäre Behandlung, die durchschnittlich 4-6 Wochen dauert, ist zur weiteren Stabilisierung eine Verlegung in unsere Tagesklinik in Iserlohn möglich.

Sozialdienst

Für unsere Patientinnen und Pateinten im höheren Lebensalter, deren Selbstständigkeit im Alltag bei körperlichen Beschwerden oder beginnenden Gedächtnisstörungen eingeschränkt ist, steht die Beratung durch unseren Sozialdienst zur Verfügung.

Dieser informiert gerne zu folgenden Themen:

  • Initiierung eines ambulant psychiatrischen Pflegedienstes
  • Beantragung einer Pflegestufe
  • Einrichtung einer Vorsorgevollmacht oder gesetzlichen Betreuung
  • Umzug in ein betreutes Wohnen oder eine Pflegeinrichtung